Insgesamt 16 Schülerinnen und ein Schüler freuen sich über ihr bestandenes Abitur am Beruflichen Gymnasium des Reckenberg-Berufskollegs.
Insgesamt 16 Schülerinnen und ein Schüler freuen sich über ihr bestandenes Abitur am Beruflichen Gymnasium des Reckenberg-Berufskollegs.

17 Abiturienten verlassen Reckenberg-Berufskolleg

Kreis Gütersloh. Am Beruflichen Gymnasium des Reckenberg Berufskollegs freuen sich 16 Schülerinnen und ein Schüler über ihr Abitur mit erziehungswissenschaftlichem Schwerpunkt. Im Rahmen der Abschlussfeier, die am  Freitag, den 27.06.25 stattfand, blickten die jungen Absolventen gemeinsam mit Eltern und Freunden, dem stellvertretenden Schulleiter Jens Rybak sowie den Klassenlehrerinnen Carolyn Meyer und Letizia Greiwe auf die dreijährige Oberstufenzeit zurück.

Musikalisch untermalt wurde die Feier durch den Chor der Unterstufe des Beruflichen Gymnasiums. Jahrgangsbeste der Klasse ist Julia Jendrichowski, die sich über ein Buchpräsent für ihre Reisepläne nach dem Abitur freuten. Die Namen der Abiturientinnen und Abiturienten, die genannt werden möchten: Eleni Angelakopoulou, Alina Broy, Lisa-Sophie Hübner, Julia Jendrichowski, Aleyna Kaplan, Diana Monika Kostka, Silja Langolf, Sarah-Sophie May, Lukas Schirneck, Aila Sophie Schultz, Jana Ströker, Neela Timmermann, Angelina Weitner, Finja Winter.

Getreu dem Motto der diesjährigen Abiturientia „Gleitzeit – besser spät als nie“ merkte der stellvertretende Schulleiter Jens Rybak zur Begrüßung humorvoll an: „Ganz im Sinne Ihres Abi-Mottos freue ich mich, dass Sie trotz Gleitzeit es rechtzeitig zur Abiturfeier geschafft haben.“ Er nahm in seiner Rede die Fehlerkultur in den Fokus – und zeigte auf eindrucksvolle Art und Weise, dass es gerade die Fehler sind, die jeder Mensch macht, die die Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg sind. Dabei wählte er Beispiele und Zitate, die in verschiedener Weise beleuchten, dass es sowohl im menschlichen Miteinander, aber vor allem auch in Wissenschaft und Technik Fehler sind und waren, die Fortschritt, Entdeckungen und Erfindungen vorantreiben. Auch plädierte er für eine positive Wertschätzung der Fehlerkultur – und klammerte dabei den eigenen Berufsstand nicht aus, denn „Die besten Lehrkräfte sind diejenigen, die aus ihren Fehlern lernen und ihre Schüler dazu ermutigen, dasselbe zu tun.“ Sein Wunsch: „Denken Sie daran, dass Fehler nicht das Ende sind, sondern der Beginn eines neuen Lernprozesses. In Ausbildung, Studium und Berufsleben werden Sie immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert, und es ist wichtig, dass Sie sich nicht von der Angst vor dem Scheitern leiten lassen.“

Die beiden Klassenlehrerinnen Letizia Greiwe und Carolyn Meyer erinnerten in ihrer sehr persönlichen Rede an so manche lustige und chaotische Begebenheit der letzten drei Schuljahre. Diese waren nicht nur geprägt von den ein oder anderen Zuspätkommern, sondern vor allem auch durch zahlreiche gemeinsame Aktivitäten und Lernphasen, die die Klasse zusammengeschweißt habe. Und in Anlehnung an eine positive Fehlerkultur sagten sie, dass das Abitur sicherlich zukünftig vielleicht die ein oder andere Tür öffnen könne. „Doch sollte das nicht der Fall sein, dann war es eben nicht die richtige Tür.“ An ihre Schülerinnen und Schüler gaben sie weiter: „Müssten wir Sie heute ein letztes Mal bewerten, dann würden wir den Menschen, die wir drei Jahre lang auf ihrem Weg begleiten durften, 15 Punkte geben.“ Die beiden Klassensprecher Alina Broy und Luca Schaefers erinnerten in ihrer Rede vor allem an gemeinsame Erlebnisse wie die Abifahrt nach Prag und die Mottwoche, die einmal mehr die Klassengemeinschaft gestärkt hat.